Die neue Abgas-Homepage

Da sich meine Website-Pläne oft stark verzögern will ich hier wenigstens schon einmal kurz umreißen, welche Inhalte mir vorschweben.

Einführung

Einführung für Außenstehende

Angesichts der ungewöhnlichen Thematik der Seite scheint es angebracht, eine kleine Orientierungshilfe für den nicht vor-informierten Besucher anzubieten. Was soll das heißen, Abgase zu mögen? Wie kommt man auf so was, und was soll man sich darunter vorstellen? Muss ich das überhaupt wissen?

Gleich an erster Stelle werde ich daher kurz erzählen, was das aus meiner persönlichen Sicht bedeutet: seit wann ich Abgase mag, wie es dazu kam, was mir konkret daran gefällt, und wie ich dieser Vorliebe fröne. Wer meine Startseite besucht hat weiß nachher zumindest, dass es Leute mit einer Vorliebe für Abgase gibt. Damit sollen mündige Besucher dann entscheiden können ob sie mehr erfahren möchten, oder das dann doch nicht so genau wissen müssen. Ist ersteres der Fall, sollten die folgenden Inhalte auch für Außenstehende verständlich genug sein.

Einführung

Informationen für Gleichgesinnte

Der erfreulichste Effekt meiner bisherigen Websites zum Thema war, dass sich regelmäßig Besucher bei mir gemeldet haben, die mir erzählten, dass sie selbst heimlich Abgase mögen. Nicht selten haben mir diese Besucher erzählt, wie froh und erleichtert sie waren als sie durch meine Seite erfuhren, dass sie damit nicht alleine sind. Manche haben gezielt gesucht, ob es vielleicht irgendwo in der Welt Ähnlichdenkende gibt. Andere haben die Seite zufällig beim Stöbern nach abgasbezogenen Inhalten gefunden und waren überrascht, dass es da eine Seite gibt, die nicht einfach zufällig ihre Abgasinteressen anspricht, sondern sich explizit um eine Vorliebe für Abgase dreht.

Wer einmal feststellt, dass er oder sie Abgase mag, geht oft nicht gleich besonders offen damit um. Viele reagieren reflexartig eher damit, diese Vorliebe zu verheimlichen, oft sogar vor sich selbst. Das kenne ich aus langjähriger eigener Erfahrung. Man stellt sich vor, wie seltsam anderen Menschen eine solche Neigung vorkommen muss, und zu was für Fragen das führt. Außerdem lässt das politische und soziale Klima vermuten dass viele Mitmenschen nicht besonders verständnisvoll darauf reagieren, wenn jemand an einer so umweltschädigenden Sache Freude findet und seine Vorliebe vielleicht sogar aktiv auslebt. Das Verursachen vermeidbarer Luftverschmutzung nur zum eigenen Vergnügen ist politisch nicht korrekt. Also behält man die Sache für sich, erfreut sich im Alltag an der gelegentlich entdeckten Abgaswolke oder dem Duft eines vorbeifahrenden Rollers, und sucht vielleicht mal verstohlen im Internet nach ein paar Bildern und Videos von Abgaswolken. Oder man erfreut sich an seinem Moped, Roller oder Motorrad und hofft dass niemand herausfindet, dass man die verursachte Umweltverschmutzung nicht nur als unvermeidbaren Nebeneffekt des Hobbies sieht, sondern die Abgase auch ganz direkt mag.

Ich bin über die Jahre zum Schluss gekommen dass ein "Abgasfetisch", wie viele andere Neigungen auch, nicht auf Dauer verdrängt werden kann und sollte. Genau wie andere Spleens und Vorlieben hat man sie sich üblicherweise nicht selbst ausgesucht, und ist auch machtlos, sie loszuwerden. Deshalb möchte ich, dass diese Seite eine Signalfunktion wahrnimmt: möglichst vielen Menschen mit dieser Neigung zu zeigen, dass sie damit alles andere als alleine sind. Für mich persönlich war es eine große Belastung, diese Eigenheit an mir viele Jahre lang als beschämende Belastung wahrzunehmen. Sich von diesem Denken zu befreien und die Neigung als normalen Teil der eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren geht leichter wenn man weiß, dass zahllose andere Menschen rund um die Welt diesen seltenen, aber nicht einzigartigen Charakterzug teilen. Ich hoffe, dass die Seite in Zukunft wieder vielen Männern und Frauen, Mädchen und Jungen zu dieser Erkenntnis verhelfen kann.

Unter diesen Titel fällt auch der traditionelle Kern meiner alten Seiten zum Thema: eine ausführliche Rubrik dazu, wie die Vorliebe für Abgase bei mir ganz persönlich ausgeprägt ist. Gerade weil ich mich während meiner ganzen Kindheit und Jugend für meine Neigungen geschämt habe, habe ich viele Jahre lang versucht herauszufinden, warum und wie diese Neigungen entstanden sind. Ich beginne dabei mit meinen frühesten Erinnerungen, und der Frage wann mir Abgase und Umweltverschmutzung als Kind zum ersten Mal bewusst geworden sind. Als Kind war ich ausgesprochen umweltbewusst und habe mich stark für den Umweltschutz interessiert. Der rücksichtslose Umgang der Menschen mit der Natur machte mich traurig und wütend. Ich habe einige Theorien wie mein damaliger Hass auf Abgase, und die Menschen die sie verursachen, ins Gegenteil kippen konnte. Dabei habe ich auch viele Parallelen mit der Geschichte anderer Abgasfreaks gefunden.

Auf der eher prosaischen Seite werde ich hier auch alle Aspekte beschreiben, die diese Neigungen für mich umfassen. Es geht um weit mehr als nur das Aussehen und den Duft von Auspuffgasen. Wie alle "Abgasfetischisten" habe ich meine persönlichen Kriterien,welche Art Abgase ich besonders mag. Dazu kommt die mentale Komponente, so finde ich etwa umso mehr Gefallen an Abgasen, wenn ich das Gefühl habe dass sie völlig unnötig, nur zum Spaß, oder aus reiner Gleichgültigkeit in die Umwelt geblasen werden. Ich mag auch diverse andere Dinge die ich mit Situationen assoziiere, wo Abgase zum Spaß produziert werden – etwa Kleidung und Schutzausrüstung für den Motorsport – oder wo ich den Einsatz von Verbrennungsmotoren für unverhältnismäßig halte – etwa im Falle gewisser motorisierter Gartengeräte, deren geringe Arbeitserleichterung oft in keinem Verhältnis dazu steht wie viel Dreck und Gift sie dabei in die Luft blasen. Auch weitere meiner einigermaßen verwandten Neigungen werde ich erwähnen, etwa meine Faszination für Baumfällungen und das Abholzen von Wäldern, oder mein Interesse an synthetischer Kleidung und Schutzausrüstung. Auch hier war es jeweils interessant festzustellen, wie viele dieser Interessen von anderen Abgasfans geteilt werden.

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Tipps für Einsteiger

Immer noch im Anliegen, anderen Abgasfans die Jahre der Verdrängung und Scham zu ersparen, die ich mir selbst auferlegt habe, möchte ich Neueinsteigern in die Welt des Abgas-Vergnügens auch noch ein paar praktische Tipps mit auf den Weg geben. Meine ausgeprägte Neigung für Abgase hat mich ironischerweise dazu gebracht, in meiner Jugend konsequent allem aus dem Weg zu gehen was mit Verbrennungsmotoren zu tun hatte – aus Angst, jemand könnte Verdacht schöpfen. Während sich also meine gleichaltrigen Freunde auf der Kartbahn vergnügten oder sich mit ihren Mofas und Rollern amüsierten, habe ich mir all diese Freuden vorenthalten. Das war für einen Jugendlichen in meinem Alter so untypisch, dass es natürlich viel eher dieses kategorische Desinteresse an Motoren gewesen wäre, das jemanden hätte stutzig machen können. Ich blieb aber dabei, obwohl mir bewusst war, wie viel Freude es mir gemacht hätte einmal selbst am Gas eines Zweitakters zu drehen, meine ganz eigenen blauen Abgaswolken in die Landschaft zu pusten anstatt immer nur verstohlen dabei zuzuschauen, wenn andere ihre Roller "aufgewärmt" haben.

Möglicherweise geht es anderen, die heute in dieser Situation sind, ähnlich – und das muss nicht sein! Es hat viel zu lange gedauert bis ich mich schrittweise dazu bringen konnte, meine Freude an Abgasen auch aktiv auszuleben. Wer auf Abgase steht, aber nicht selbst gelegentlich mit Motoren rumspielt, verpasst einige der aufregendsten und großartigsten Freuden die man beim Ausleben dieser Vorlieben erleben kann.

Viele Besucher waren aber jeweils, wie ich es damals war, noch im Teenager-Alter, und das bringt diesbezüglich seine eigenen Probleme mit sich. Meist lebt man noch bei den Eltern, hat eingeschränkte Bewegungsfreiheit und wenig Geld. Aber auch da lassen sich Wege finden, Spaß mit Abgasen zu haben. Ich hätte mich auf jeden Fall gefreut, hätte man mir während meiner Jugendjahre ein paar Ideen und etwas Mut gegeben, wie man auch unter erschwerten Umständen und mit wenig Geld ab und zu ein paar Abgaswolken in die Luft blasen kann. Ich möchte einige solche Tipps geben, und zwar für alle: unabhängig vom Alter, finanziellen Mitteln, und ob auf dem Land, in der Agglomeration oder in der Stadt. Oft sind die Ideen ganz naheliegend, aber vielleicht hilft die bloße Erwähnung ja jemandem, es auch wirklich einmal zu wagen.

Aber auch wer schon auf eigenen Beinen und voll im Leben steht ist vielleicht froh um etwas Inspiration, wie man seine Vorliebe ausleben könnte. Auch hier weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dem Ausleben der Abgasträume auch im Erwachsenenalter manchmal Hindernisse im Weg stehen: Stadtwohnung ohne Garten, fehlender Führerschein usw. Und nicht zuletzt gibt es auch noch kleine Tricks und Erfahrungswerte, wie man seine Vergnügen vergrößern kann: Worauf muss ich beim Motorenkauf achten, wenn ich eine echte Dreckschleuder haben will? Wie kriege ich Abgase mit richtig würzig-beißenden Duft hin? Welche Fahrzeuge hinterlassen dicke Abgasschwaden und sind trotzdem auf öffentlichen Straßen legal? Wie bringe ich einen Rasentrimmer mit mäßigem Ausstoß dazu, richtig dicken Qualm aus dem Auspuff zu blasen? Zu welchen Problemen kann das führen, und wie behebe ich sie?

Ich will diejenigen ermutigen die meine Website entdecken, ihre Vorlieben bisher verheimlicht oder nicht ausgelebt haben, jetzt den Entschluss zu fassen diese aktiver auszuleben. Ich selbst habe viel zu lange damit zugewartet, und bereue es heute. Es gibt keinen Grund, nicht gleich heute nach konkreten Wegen zu suchen seine Abgasfantasien zu verwirklichen!

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Inhalte für Abgasfreunde

Nur am Ende noch kurz erwähnt, aber natürlich ein Hauptgrund, warum sich Abgasfans jeweils auf meine Seiten zurück verirrt haben: selbstverständlich will ich auch einige Fotos und Videos anbieten, welche Besucherinnen und Besuchern mit einer Schwäche für Abgase gefallen dürften. Freut euch auf viele Szenen von Menschen, welche die frische Luft mit ihren stinkenden Rollern, Motorrädern, Go-Karts, Fadenmähern, Jetskis, Schneemobilen, ferngesteuerten Autos, Kettensägen, Baggern, LKWs, Panzern und Stromgeneratoren verpesten. Ästhetische Bilder von dicken, blauen Abgaswolken in unberührter Natur. Das Knattern und Aufheulen von schmutzigen Zweitaktmotoren als Audiodatei. Videos von rußigen Diesel-Abgasschwaden die langsam in einen schönen Wald davon wehen, oder Gruppen von Motorsportlern die sich, alle auf ihrer eigenen Dreckschleuder sitzend, selbst und gegenseitig in dichten Smog hüllen.

Viele dieser Inhalte habe ich über die Jahre im Netz gefunden, und werden entsprechend verlinkt. Eine zunehmende Anzahl von Fotos und Videos (teilweise nur auf persönliche Einladung einsehbar) wurde aber auch von mir selbst produziert oder in Auftrag gegeben. Ich habe mir inzwischen eine eigene kleine Sammlung von besonders schmutzigen Motoren aufgebaut, die ich gelegentlich dabei filme wie sie zufrieden vor sich hin qualmen, Öl sabbern, oder hübsche Landstriche in ihre Abgaswolken hüllen.

Und das ist dann mein kompensierender Beitrag zum Umweltschutz: wer Anderen beim Abgase machen zuschauen kann, hat vielleicht etwas weniger oft das Kribbeln, selbst den Motor anzuwerfen.


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